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DE0008430026 843002 -   € -   €
 
 
 

Presse: Munich Re will Präsenz in den USA deutlich ausbauen


05.09.2011
aktiencheck.de

München (aktiencheck.de AG) - Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Munich Re) (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) will ihre Präsenz in den USA offenbar deutlich ausbauen.

Bis 2014 will der zuständige Konzernvorstand Peter Röder den Umsatz im wichtigsten Versicherungsmarkt der Welt um fast 40 Prozent auf etwa 7 Mrd. US-Dollar steigern. "Wir sehen im US-amerikanischen Markt für die Schadenversicherung hohe Wachstumschancen", sagte Röder der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Bis 2020 plant er eine glatte Verdoppelung auf mehr als 10 Mrd. Dollar. "Dabei wollen wir die Profitabilität noch erhöhen." Zukäufe von Nischenversicherern wie in den vergangenen drei Jahren sollen helfen, das Ziel zu erreichen. Damit reagiert die Gesellschaft auf die geringen Wachstumschancen im Kerngeschäft der Rückversicherung, bei dem andere Versicherungsunternehmen die Kunden sind.


Bislang galt das US-Geschäft laut dem Bericht eher als Sorgenkind, das Milliarden an Finanzspritzen aus München verschlang. 1996 übernahmen die Münchner die Traditionsgesellschaft American Re, hatten vorher aber nicht alle Problemfelder gründlich genug abgeklopft. Zuerst kamen Uraltbelastungen ans Tageslicht, darunter hohe Asbestschäden. Dann bürdete das Management der Gesellschaft mit einer riskanten Politik Ende der 90er-Jahre neue Altlasten auf, die fünf Jahre später zu großen Bilanzlöchern führten. "Die Wende haben wir schon vor einigen Jahren geschafft", sagte Röder.

In der Rückversicherung sieht Röder Munich Re mit einem Marktanteil von 5 Prozent auf Platz zwei in den USA. Größer ist der Rivale Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Swiss Re) (ISIN CH0012332372 / WKN 852246) dessen Anteil bei 7 Prozent liegt. "Da ist für uns noch Luft nach oben", sagte er. "Wir hatten Anfangs Probleme als American Re. Aber jetzt haben wir aufgeräumt und werden von Kunden und Maklern geschätzt." Auch nach den Schäden durch den Wirbelsturm "Irene" sieht Röder keinen Grund, sich aus der Katastrophenrückversicherung zurückzuziehen. "Das Geschäft ist sehr profitabel", sagte er der Wirtschaftszeitung.

Bei der jüngsten Vertragserneuerungsrunde zum 1. Juni seien die Preise um 10 Prozent gestiegen. "Eine Ratenerhöhung von 10 Prozent sehen wir auch bei den Verträgen, die zum Jahresende verhandelt werden, als unbedingt erforderlich." Eher will Röder den Umsatz mit lang laufenden Haftpflichtrisiken reduzieren, die notorisch sind für ihre Spätschadenprobleme.

Die Aktie der Munich Re notierte zuletzt mit einem Minus von 2,35 Prozent bei 85,75 Euro. (05.09.2011/ac/n/d)



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